{"id":945,"date":"2010-11-27T10:53:39","date_gmt":"2010-11-27T09:53:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/?p=945"},"modified":"2014-10-31T11:12:31","modified_gmt":"2014-10-31T10:12:31","slug":"un-savant-met-en-garde-la-confederation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/un-savant-met-en-garde-la-confederation\/","title":{"rendered":"Un savant met en garde la Conf\u00e9d\u00e9ration et des \u00e9lus b\u00e2lois"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Dans cet article, ont \u00e9t\u00e9 regroup\u00e9es les interventions du Pr. Franz-Karl Reinhart, savant ayant longtemps travaill\u00e9 aux USA (Bell Labs), puis \u00e0 l&rsquo;EPFL &#8211; lettres et articles des ann\u00e9es 2010, 2011 et 2013 (consultation sur la strat\u00e9gie \u00e9nerg\u00e9tique 2050). La Conf\u00e9d\u00e9ration suisse a eu une chance inou\u00efe, qu&rsquo;un scientifique de ce niveau ait eu la conscience civique d&rsquo;avertir les Autorit\u00e9s, du mar\u00e9cage dans lequel elles \u00e9taient en train de s&rsquo;engager &#8230; L&rsquo;histoire montre qu&rsquo;elle n&rsquo;en a h\u00e9las gu\u00e8re tir\u00e9 profit.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">L&rsquo;\u00e9diteur, le 31.10.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lettre de Franz-Karl Reinhart, Prof. hon. EPFL<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">adress\u00e9e \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration suisse, au Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 une Conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale germanophone; comme nous sommes en Suisse, il est indispensable de comprendre des textes en allemand.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">L&rsquo;\u00e9diteur, 16.102014<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frau Bundespr\u00e4sidentin<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doris Leuthard<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorsteherin des Dept. UVEK<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bundeshaus Nord<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3003 Bern<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrifft : Erneuerbare Energien und Kernenergie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27. November 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrte Frau Bundespr\u00e4sidentin,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">A) Die Informationen der Kraftwerkbetreiber (inkl. Kernenergie) sind im allgemeinen korrekt und stichhaltig. Sie unterlassen es aber, genaue Projektionen anzugeben, wie weit unsere Wasserkraft noch ausbaubar ist ohne grosse, neue Gebiete unter Wasser zu setzen. Wie hoch sind die Gefahren von Dammbr\u00fcchen der Stauseen oder Br\u00fcchen von Hochdruckleitungen einzusch\u00e4tzen? Diese haben ja zum Teil ein recht beachtliches Alter erreicht. Dies muss insbesonders vis \u00e0 vis der Risiken der Kernkraft gegen\u00fcbergestellt werden. Kostensch\u00e4tzungen des Abbruchs von veralteten Kernkraftwerken und Entsorgung dieser und der aus dem Betrieb anfallenden radioaktiven Abf\u00e4lle fehlen. Die Kernkraftwerkbetreiber behaupten grosse R\u00fcckstellungen gemacht zu haben. Sind sie gross genug oder besteht die Gefahr, dass am Ende doch der Steuerzahler einspringen muss? Pers\u00f6nlich habe ich die Fortschritte der Nagra verfolgt und bin von der Zuverl\u00e4ssigkeit ihrer Untersuchungen und Empfehlungen \u00fcberzeugt. Wieso geht nichts mit der Endlagerung? Hier sollte doch vor allem das UVEK informieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B) Im Gegensatz zu A) sind die Informationen betreffend der erneuerbaren Energien gef\u00fchlsbetont und zum Teil v\u00f6llig falsch, widerspr\u00fcchlich und von Wunschdenken und Wunschvorstellungen erf\u00fcllt. Ich m\u00f6chte nur zwei, poteniell sehr gef\u00e4hrliche\u00a0Propagandaaktionen erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">I) Der Service Industriel Lausanne hat Ende September 2010 eine Kampagne, \u201enativa\u201c, er\u00f6ffnet und sagt w\u00f6rtlich \u201enativa fait passer toutes les prises au renouvelable\u201c. In der dazugeh\u00f6rigen Brosch\u00fcre wird der Eindruck erweckt, dass mit den erneuerbaren Energien keine zus\u00e4tzliche elektrische Energieerzeugung gebraucht wird. Dies ist schlicht und einfach eine Irref\u00fchrung des Konsumenten. Ob dies politisch, idealistisch oder aus Dummheit motiviert ist, m\u00f6chte ich im jetzigen Zeitpunkt dahingestellt lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">II) Am Sonntag, 14. November 2010, wurden in verschiedenen Zeitungen der Deutschschweiz und der Romandie eine neue Zeitschrift beigelegt, in der Herr Rudolf Rechsteiner, Alt-Nationalrat BS, verdeckt unter wissenschaftlicher Mitarbeit aufgef\u00fchrt wird und von f\u00fcnf bekannten Baslerpolitikern mitgetragen wird: Anita Fetz, St\u00e4nder\u00e4tin; Beat Jans, Nationalrat; Anita Lachenmeier, Nationalr\u00e4tin; Peter Malama, Nationalrat; und Silvia Schenker, Nationalr\u00e4tin. Diese zweifellos politisch motivierte Zeitschrift gibt vor, L\u00f6sungen anzubieten, die leider zurzeit weder reif noch machbar sind. Ueber allf\u00e4llige Konsequenzen wird keine Rechenschaft abgelegt. Ich erlaube mir deshalb Ihnen, sehr gesch\u00e4tzte Frau Bundespr\u00e4sidentin, meine Antwort zu den widerspr\u00fcchlichen und zum Teil v\u00f6llig falschen Thesen zu geben, womit ich Sie in Ihrer neuen, wichtigen Aufgabe hoffentlich etwas unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Informationen die wir als Unterlagen f\u00fcr eine vern\u00fcnftige Diskussion brauchen gehen weit \u00fcber rein technische oder sicherheitsbedingte Fragen hinaus, da wir im elektrischen Netzverbund Europas eingeschlossen sind. Die damit verkn\u00fcpften ausserpolitischen Elemente m\u00fcssen mit unsern innenpolitischen in Einklang gebracht werden. Am Beispiel der Windkraft aus der\u00a0Nordsee oder der Solarenergie aus Spanien ist leicht zu ersehen, dass wir im politischen Alleingang nichts erreichen k\u00f6nnen. Es muss jedem B\u00fcrger klar gemacht werden, dass wir in der Schweiz keine \u201ebrown outs\u201c und \u201eblack outs\u201c haben wollen, wie dies in den USA besonders im Sommer der Fall ist dank ihrer geringen Reservekapazit\u00e4t. Wir m\u00fcssen weiterhin in der Schweiz ein stabiles elektrisches Netz gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen. Sonst geht uns ein sehr wichtiger Standortvorteil verloren. Unsere Forschung und Entwicklung muss st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden, so dass wir im erneuerbaren Energiebereich international konkurrenzf\u00e4hig bleiben, auch wenn die L\u00f6sungen Schweiz intern marginal daf\u00fcr aber im Ausland umso brauchbarer sind. Hier denke ich besonders an Solarzellen, Windturbinen, Umformer und Netzsteuerungssysteme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcnsche Ihnen und Ihrem neuen Departement recht viel Erfolg und Dynamik vor allem f\u00fcr eine fruchtbare Energiepolitik zum Wohle unserer Schweiz und gr\u00fcsse Sie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hochachtungsvoll<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F. K. Reinhart<\/p>\n<p>Beilage:<\/p>\n<p><strong><strong><a title=\"Energies renouvelables FKR\" href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Erneuerbare-Energien_bis.pdf\" target=\"_blank\">Nutzung erneuerbaren Energien<\/a><\/strong><\/strong>\u00a0oder \u201ewenn das W\u00f6rtchen wenn nicht w\u00e4re\u201c.\u00a0Ich habe diesen Artikel zur Publikation im Tagesanzeiger eingereicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Franz-Karl Reinhart, Lausanne, le 27.11.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00e9ponse de la Pr\u00e9sidente de la Conf\u00e9d\u00e9ration le 23 d\u00e9cembre 2010:\u00a0<a title=\"R\u00e9ponse de la Pr\u00e9sidente de la Conf\u00e9d\u00e9ration\" href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Bundespr\u00e4sAntwort.pdf\" target=\"_blank\">Bundespr\u00e4sAntwort.pdf<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">L&rsquo;\u00e9diteur, le 17.10.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lettre de Franz-Karl Reinhart, Prof. hon. EPFL,\u00a0Dr. sc. tech. ETHZ<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>adress\u00e9e \u00e0 des \u00e9lus b\u00e2lois, mentionn\u00e9s dans la lettre \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration ci-dessus. L\u00e0 \u00e9galement, les destinataires sont germanophones.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">L&rsquo;\u00e9diteur, 16.10.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Frau Anita Fetz, St\u00e4nder\u00e4tin BS<\/p>\n<p>Herr Beat Jans, Nationalrat BS<\/p>\n<p>Frau Anita Lachenmeier, Nationalr\u00e4tin BS<\/p>\n<p>Herr Peter Malama, Nationalrat BS<\/p>\n<p>Frau Silvia Schenker, Nationalr\u00e4tin BS<\/p>\n<p>Betr.: <b>Erneuerbare Energien \/ Kernenergie<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr verehrte Frau St\u00e4nder\u00e4tin,<\/p>\n<p>sehr verehrte Nationalr\u00e4tinnen,<\/p>\n<p>sehr verehrte Nationalr\u00e4te,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als v\u00f6llig unabh\u00e4ngiger Wissenschaftler, der sich der Bedeutung der erneuerbaren Energien bewusst ist und die Probleme der Energieerzeugung, Speicherung, Verteilung und Technologie kennt, habe ich mit Bedauern Kenntnis genommen, dass zurzeit keine sachliche Diskussion \u00fcber Energiefragen m\u00f6glich ist. (Siehe dazu die Arena vom 19.11.2010) Dies ist um so bedauerlicher, da eine Weichenstellung heute gemacht werden muss, damit wir in 10 bis 15 Jahren die Stellung des Industrie- und Forschungsstandorts Schweiz nicht nur erhalten sondern auch ausbauen k\u00f6nnen. Eine Diskussion hat aber dann und nur dann einen Sinn, wenn alle Beteiligten sich an objektive und stichhaltige Argumente halten. Risikoabw\u00e4gungen d\u00fcrfen nicht mit Angstmacherei verbunden werden. Moderne Technik ist leider stets mit Risiko verbunden, sei es in der Herstellung, Betrieb und Verschrottung. Dies gilt auch f\u00fcr irgend ein Verbrauchsgut wie z.B. elektrische Energie, TV, K\u00fchlschrank, Auto etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Sie wissen: Gouverner c\u2019est pr\u00e9voir. Als gew\u00e4hlte Politikerinnen und Politiker sind Sie ganz besonders gefordert uns einfachen Stimmb\u00fcrgern objektive und stichhaltige Argumente f\u00fcr m\u00f6gliche Szenarien und deren Konsequenzen zu liefern. Mit der von Ihnen unterst\u00fctzten Zeitschrift \u201eNouvelle \u00e9nergie pour la Suisse\u201c (ich kenne nur die franz\u00f6sische Version) bewirken Sie aber genau das Gegenteil, weil Sie nur mit Gef\u00fchl, Angst und mit zum Teil v\u00f6llig widerspr\u00fcchlichen und unvollst\u00e4ndigen Argumenten Ihre Vision anpreisen. Sie setzen sich \u00fcber die Tatsache hinweg, dass wir in einem System leben, das durch physikalische, technische, \u00f6kologische, \u00f6konomische, innen- und aussenpolitische Gesichtspunkte begrenzt ist. (Die Aufz\u00e4hlung der Randbedingungen ist beileibe nicht vollst\u00e4ndig.) Diese Unterlassung f\u00fchrt zu einer Irref\u00fchrung der B\u00fcrger und hat leider demagogische Z\u00fcge. Die Randbedingungen einbezeihen heisst in der Sprache der Politik, gangbare Kompromisse zu suchen. Deshalb fordere ich von Ihnen, diese Randbedingungen in Ihren Betrachtungen und Aeusserungen einzubeziehen. In der Schweiz gibt es gen\u00fcgend K\u00f6pfe, die Ihnen dabei helfen k\u00f6nnen und auch dazu bereit sein werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem beigef\u00fcgten Artikel hoffe ich, Ihnen wenigstens einige objektive Tatsachen zu er\u00f6ffnen, die Ihnen helfen k\u00f6nnen, die Energiefragen sachlich und objektiv zu behandeln. Die darin angesprochenen Probleme k\u00f6nnen leider <b>nicht kurzfristig gel\u00f6st werden<\/b>. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass funktionierende Laborl\u00f6sungen in der Regel \u00fcber 20 Jahre brauchen bis sie industriell f\u00fcr zuverl\u00e4ssige Grossanwendungen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Daher m\u00f6chte ich Sie insbesonders ermuntern, die Forschung und Entwicklung so zu f\u00f6rdern, dass auch L\u00f6sungen, die f\u00fcr die Schweiz marginal erscheinen, aber anderswo grosses Potential haben, unserer Exportindustrie einen Schub geben k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang denke ich vor allem an kleine Start-up Firmen, deren Know How oft Weltspitze repr\u00e4sentiert, aber dank Mangel an schweizerischer Nachfrage und F\u00f6rderung darben und in K\u00fcrze ihren Vorsprung verlieren. Hier sehe ich vor allem Ihre Herausforderung, wie Sie diese Unterst\u00fctzung ordnungspolitisch sauber l\u00f6sen. Ein Apostolat gegen Kernenergie und Propaganda f\u00fcr erneuerbare Energien mit zurzeit nicht einl\u00f6sbaren Versprechungen bringt leider langfristig nichts ausser Standortsverlust.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<\/p>\n<p>F. K. Reinhart<\/p>\n<p>Beilage erw\u00e4hnt<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Franz-Karl Reinhart, Lausanne, le 5.12.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ci-dessous la suite de l&rsquo;article, par addition d&rsquo;autre lettres et articles de presse.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">L&rsquo;\u00e9diteur, le 31.10.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00e9ponse des d\u00e9put\u00e9s b\u00e2lois le 10.1.2011:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2011.01-10-Antwort_BS_Politiker.pdf\">2011.01-10 Antwort_BS_Politiker<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>F. K. Reinhart, Prof. hon. EPFL, Dr. sc. tech. ETHZ<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0 \u00a0 Frau Anita Fetz, St\u00e4nder\u00e4tin BS<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0 \u00a0 Herr Beat Jans, Nationalrat BS<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0 \u00a0 Frau Anita Lachenmeier, Nationalr\u00e4tin BS<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0 \u00a0 Herr Peter Malama, Nationalrat BS<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0 \u00a0 Frau Silvia Schenker, Nationalr\u00e4tin BS<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Betr.: <b>Erneuerbare Energien \/ Kernenergie<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr verehrte Frau St\u00e4nder\u00e4tin,<\/p>\n<p>sehr verehrte Nationalr\u00e4tinnen,<\/p>\n<p>sehr verehrte Nationalr\u00e4te,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte Ihre ausf\u00fchrliche Antwort verdanken und gleichzeitig mein Erstaunen ausdr\u00fccken, dass Sie offensichtlich meine einfachen Argumente nicht verstanden haben, oder was ich vermute, nicht verstehen wollen. Sie schreiben n\u00e4mlich: \u201e Die heutige maximale Erzeugungsleistung in der Schweiz \u00fcbersteigt den einheimischen Verbrauch bereits um 65%. In der Schweiz besteht somit weder eine Knappheit an elektrischer Erzeugungsleistung noch eine Knappheit an Stromerzeugung, &#8230;\u201c. Damit ignorieren Sie das in meiner Beilage klar angesprochene physikalische Gesetz: Die Gr\u00f6sse der Energieproduktion <b>muss zu jedem Zeitpunkt<\/b> mit der Gr\u00f6sse des Energieverbrauchs \u00fcbereinstimmen<b>. <\/b>Jede Verletzung dieses Gesetzes f\u00fchrt zu Netzinstabilit\u00e4t. Es kommt also nicht darauf an, dass es im Durchnitt gen\u00fcgend Erzeugungskapazit\u00e4t gibt. Auch zuviel momentane Energieproduktion ist sch\u00e4dlich. Dies ist insbesonders der Fall bei Windkraft in Sturmsituationen, wenn die \u00fcbersch\u00fcssige Energieproduktion nicht gespeichert werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschliessend m\u00f6chte ich nochmals festhalten, dass ein von erneuerbaren Energien dominiertes Netz nur mit einer grossen zus\u00e4tzlichen Speicherkapzit\u00e4t und einer hochentwickelten, intelligenten Netzsteuerung zuverl\u00e4ssig sein kann. Als Politiker sind Sie gefordert, die technischen und politischen Voraussetzungen zu schaffen, dass diese Notwendigkeiten erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Ihre Abkehr von der Kernenergie ist in der jetzigen Zeit irrealistisch wegen \u201efaute de mieux\u201c.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Pr. Franz-Karl Reinhart, Lausanne, 10.1.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelques mois plus tard, publication dans le journal b\u00e2lois BAZ:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2011.06-23-DasBaslerM\u00e4rchen_BAZ.pdf\">2011.06-23 DasBaslerM\u00e4rchen_BAZ<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Suite \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil f\u00e9d\u00e9ral de sortie du nucl\u00e9aire, un \u00e9change de lettres avec le dit Conseil f\u00e9d\u00e9ral:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2011.06-03-Bundesratsbeschluss.pdf\">2011.06-03 Bundesratsbeschluss<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2011.07-15-AntwortBR.pdf\">2011.07-15 AntwortBR<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; et une lettre au Pr\u00e9sident du Conseil des EPF (rest\u00e9e sans r\u00e9ponse !!!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2011.09-14-ETH_Rat.pdf\">2011.09-14 ETH_Rat<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* \u00a0 * \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Consultation officielle du 28.1.2013 \u00e0 propos de la strat\u00e9gie \u00e9nerg\u00e9tique de la Conf\u00e9d\u00e9ration.<\/p>\n<p>Bundesamt f\u00fcr Energie<\/p>\n<p>Sektion BP<\/p>\n<p>3003 Bern<\/p>\n<p><b>Betrifft: Energiestrategie 2050<\/b><\/p>\n<h2><b>\u00a0 Vernehmlassungsverfahren\u00a0<\/b><\/h2>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vorliegende Energiestrategie 2050 wei\u00dft gravierende M\u00e4ngel auf, die im Fragebogen des Vernehmlassungsverfahren nicht ersichtlich sind, weil sie auf der Vernachl\u00e4ssigung systemischer Fragen beruhen. Die erst k\u00fcrzlich formierte <b>Unabh\u00e4ngige Expertengruppe\u00a0<\/b>versucht mit ihrem Beitrag <b>\u201e<\/b><b>EINE UMWELTVERTR<\/b><b>\u00c4<\/b><b>GLICHE FAST UNERSCH<\/b><b>\u00d6<\/b><b>PFLICHE ENERGIEQUELLE\u00a0: FL<\/b><b>\u00dc<\/b><b>SSIG-SALZ KERN-REAKTOREN<\/b><b>\u201c <\/b>zu zeigen, dass der beschlosse-ne Atomausstieg eine Dummheit ist, weil es l\u00e4ngst existierende Reaktorkonzepte gibt, die intrinsisch sicher sind (Unm\u00f6glichkeit eines GAU) und die Beseitigung des Grossteils des Atomm\u00fclls erm\u00f6glichen. Der eingereichte Beitrag\u00a0 der unabh\u00e4ngigen Expertengrup-pe verlangt deshalb eine Sistierung des Atomausstiegs. Atomm\u00fcll, so wie er in den Zwi-schenlagern aufbewahrt wird, k\u00f6nnte eine wertvolle Energiequelle sein, deren Ergiebig-keit auf Dekaden hinaus, die Beitr\u00e4ge der WKK bei Gr\u00f6ssenordnungen \u00fcbersteigen wird.<\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 16px;\">Mit freundlichen Gr\u00fcssen\u00a0<\/span><\/h1>\n<p>F. K. Reinhart<\/p>\n<p>Beilage: Beitrag \u201eEINE UMWELTVERTR\u00c4GLICHE FAST UNERSCH\u00d6PFLICHE\u00a0 ENERGIEQUELLE\u00a0: FL\u00dcSSIG-SALZ KERN-REAKTOREN\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/2013.01-28-EINE-UMWELTVERTR\u00c4GLICHE-FAST-UNERSCH\u00d6PFLICHE-ENERGIEQUELLE.pdf\">2013.01-28 EINE UMWELTVERTR\u00c4GLICHE FAST UNERSCH\u00d6PFLICHE ENERGIEQUELLE<\/a><\/p>\n<h5><\/h5>\n<p>Fragebogen DE ausgef\u00fcllt von F. K. Reinhart, Prof. hon. EPFL, Dr. es. techn., dipl.el. ing. ETHZ, 28.1.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dans cet article, ont \u00e9t\u00e9 regroup\u00e9es les interventions du Pr. Franz-Karl Reinhart, savant ayant longtemps travaill\u00e9 aux USA (Bell Labs), puis \u00e0 l&rsquo;EPFL &#8211; lettres et articles des ann\u00e9es 2010, 2011 et 2013 (consultation sur la strat\u00e9gie \u00e9nerg\u00e9tique 2050). La &hellip; <a href=\"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/un-savant-met-en-garde-la-confederation\/\">Continuer la lecture <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,64,10,53,9],"tags":[34,258,254,241,262],"class_list":["post-945","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-energie-2","category-energies-renouvelables","category-nucleaire-civil-2","category-science","category-suissepays","tag-berne","tag-detec","tag-doris-leuthard","tag-franz-karl-reinhart","tag-politique-dinformation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":950,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions\/950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.entrelemanetjura.ch\/BLOG_WP_351\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}